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Aktuelles

28. Jahrestagung des LV Mecklenburg-Vorpommern im BVDD

Am Samstag, den 15. Dezember 2018 findet der nächste Vortrag zur Plasmamedizin auf der 28. Jahrestagung des Landesverbandes MV im Berufsverband der Deutschen Dermatologen in Rostock statt.

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Einladung zur Fortbildungsveranstaltung in Greifswald

Am Mittwoch, den 23. Mai 2018 findet an der Universitätsklinik Greifswald im Rahmen des Netzwerkinitiative PLASMA Wundzirkel der nächste Vortragsabend zum Thema "Plasma in der Wundversorgung" statt.

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Einladung zur Fortbildungsveranstaltung in Neubrandenburg

Am Mittwoch, den 7. Februar 2018 findet am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum Neubrandenburg im Rahmen der Netzwerkinitiative PLASMA Wundzirkel der nächste Vortragsabend zum Thema "Plasma in der Wundversorgung" statt. 

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Was kann Plasmamedizin

Plasmamedizin verbindet Plasmaphysik und Lebenswissenschaften in einem Forschungsgebiet. Niedertemperaturplasmen werden in ihrer Wirkung auf lebende Zellen und Gewebe untersucht. Ziel ist dabei, diese auch sogenannten kalten Plasmen unterstützend in der Therapie von chronischen, infizierten Wunden anzuwenden. Plasmamedizin kann aber noch sehr viel mehr: mit physikalischen Plasmen können Oberflächen modifiziert werden, die in den direkten Kontakt mit lebenden Zellen und Gewebe kommen. Plasmabasierte Biodekontamination und Sterilisation sind indirekte medizinische Plasmaapplikationen. Ebenso wie die Oberflächenmodifikation wird hier Plasmatechnologie genutzt um Materialien oder Geräte für medizinische Anwendungen aufzubereiten.

WAS IST PLASMA

Die materielle Welt umgibt uns gewöhnlich in drei klassischen Aggregatzuständen: fest, flüssig und gasförmig. Neben diesen drei Aggregatzuständen gibt es weitere. So bezeichnet man einen gasförmigen Zustand, in dem freie Elektronen und ionisierte Atome vorkommen, als Plasma. Diesen Begriff hat Irving Langmuir, Chemie-Nobelpreisträger von 1932, im Jahre 1928 geprägt. In diesem Aggregatzustand besitzt die Materie weitere physikalische Eigenschaften, die sich praktisch nutzen lassen.

Auch wenn man heute zumeist die Sonne, Blitze oder den Plasmafernseher als prominente Beispiele für das Plasma kennt, so ist die Verbreitung und Anwendung von Plasmen sehr viel weiter. Jeder von uns berührt oder kommt täglich in Kontakt mit Technologien, die durch Plasma ermöglicht wurden. Beleuchtung und großflächige Bildschirme, Produkte der Mikroelektronik, Verspiegelungen und kratzfeste Schichten, Schweißen und elektrische Schaltgeräte, Solarzellen, Desinfektion von Verpackungen und medizinischen Geräten bis hin zu biokompatiblen Implantaten des Menschen: all das nutzt Niedertemperaturplasmen direkt oder ist mit diesen Plasmen hergestellt. In vielen Fällen würde es sie ohne Plasma nicht geben.

PLASMA Wundzirkel – die Netzwerkinitiative für die Plasmamedizin in Mecklenburg-Vorpommern

Herzlich willkommen beim PLASMA Wundzirkel!

Mit Ihrer Hilfe bauen wir ein landesweites Netzwerk zum Erfahrungsaustausch zwischen medizinischen Leistungserbringern (Dermatologen, Allgemeinmedizinern, Medizinischen Versorgungszentren, Kliniken, etc.), Wissenschaftlern aus dem Bereich Plasmamedizin, Herstellern der Plasmageräte, Kostenträgern sowie Patienten(verbänden) auf.

Sie finden hier umfassende Informationen zur Plasmamedizin und deren Einsatz bei der Behandlung von chronischen Wunden, können Kontakt zu Experten der Plasmamedizin aufnehmen und Ihre Erfahrungen teilen. Hier werden Sie zentral über Veranstaltungen in Ihrer Region informiert und neue Erkenntnisse aus der plasmamedizinischen Forschung und Produktentwicklung vorgestellt.

Die Initiative "PLASMA Wundzirkel" wird vom Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus des Landes Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Die Mittel stammen aus dem "Europäischen Fonds für regionale Entwicklung" (EFRE).